Tag 1 – Wieso, weshalb, warum?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – in meinem Fall die fröhliche Fleischfresserei, die miese Milchtrinkerei und der Meergroße Mayonnaisekleks auf zur Unkenntlichkeit frittierten Kartoffelstäben.

Warum?
Ich interessiere mich nicht besonders für Tierrechte. Schlimme Videos und Bilder klicke ich meistens weg, für ethische Gedanken in der Richtung bin ich zu viel mit anderen Fragen beladen. Ich bin nicht bei Peta, beim BUND auch nicht und Greenpeace kann mir gestohlen bleiben.

Warum denn dann?
Ich habe eine arg reißerische Dokumentation gesehen, in der totkranke Menschen wieder jung und fit geworden sind, dank veganer Ernährung – dem Jesus Christus unter den Ernährungsweisen, der die Alten und Lahmen und die Siechen aufnimmt und heilt.
Natürlich ist das Blödsinn und die Doku wurde im Anschluss von hundert Leuten in der dünnen Luft zerrissen.

Dennoch hat mich da der Gedanke gepackt: Warum nicht mal ausprobieren?
Was kann es schaden?
Oder werde ich dann auch so biestig wie die paar Veganer, die ich kenne?
Da ich aus Köln komme und man nach Aschermittwoch hier fastet (Bier, Zigaretten, Süßigkeiten und/oder RTL2) habe ich mich entschlossen, bis zum Osterfest zu fasten.

Nicht, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist – als passionierter Pizzajunkie und Gyrosliebhaber wird das ein Abenteuer für mich.

Warum also nicht?!
Jeden Tag gebe ich hier ein kleines Update, ein paar Gedanken oder zumindest einen Tipp aus der neuveganen Fleischvermisserecke.

Also Feuer frei!

PS: Heute gibt es zum Mittag viel Obst und Sandwiches mit Ajvar, Hummus, gegrillter Aubergine und Krautsalat. Lecker!

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